Adoro Journal – Begleittexte · 4 min Lektüre

Vorwort

Dieser dritte Band von „Das Archiv der Wunder” ist, wie schon seine beiden Vorgänger, real-fiktiv: Namen wurden geändert, Fälle verschmolzen oder neu erdacht, um sowohl medizinische Plausibilität als auch den Schutz realer Menschen zu wahren.

Die biografischen Kapitel, die mein eigenes Leben nachzeichnen, beruhen auf tatsächlichen Ereignissen, wurden jedoch, wo meine eigene Erinnerung nach so vielen Jahren lückenhaft war, mit erzählerischer Sorgfalt rekonstruiert.

Für diesen Band habe ich mich bewusst für eine spannungsreichere, stärker auf Wendungen und Rätsel angelegte Erzählweise entschieden, in der Hoffnung, meinem noch jungen Namen als Autor, Art Adoro, ein etwas breiteres Publikum zu erschließen.

Prof. Dr. Udo Schlot

Inhaltsverzeichnis

- Prolog: Der Brief - Kapitel 1: Der Zusammenbruch auf der Bühne - Kapitel 2: Der Name, den ich mir selbst gab - Kapitel 3: Die Frau, die sich an nichts erinnerte - Kapitel 4: Die vierzehn Minuten - Kapitel 5: Der Patient, der seinen eigenen Namen nicht sagen wollte - Kapitel 6: Drei Alarme in einer Nacht - Kapitel 7: Der Verlag, den niemand für möglich hielt - Kapitel 8: Der zweite Zwilling - Kapitel 9: Der Tumor, der keiner war - Kapitel 10: Die Kritik, die mich fast zum Aufgeben brachte - Kapitel 11: Der Anruf, der zwanzig Jahre zu spät kam - Kapitel 12: Die Frau, die die Operation verweigerte - Kapitel 13: Die Übersetzung, die alles veränderte - Kapitel 14: Der Kritiker auf dem Operationstisch - Kapitel 15: Der Spieler, dessen Hand ihn verriet - Kapitel 16: Der Anruf aus der Filmwelt - Kapitel 17: Die Patientin, die niemand hätte retten können - Kapitel 18: Die Frau mit den zwei Gesichtern - Kapitel 19: Als meine Tochter das Geheimnis lüftete - Kapitel 20: Die letzte Nachricht - Kapitel 21: Der Mann, der zweimal log - Kapitel 22: Die Uhr, die nicht stimmte - Kapitel 23: Die Sprechstunde, die keine Grenzen kannte - Kapitel 24: Der Mann, der den Blitz überlebte - Kapitel 25: Die Verwechslung - Kapitel 26: Die Idee, die aus einer Patientengeschichte wuchs - Kapitel 27: Der Countdown im Fahrstuhl - Kapitel 28: Die Weinlese, die aus dem Ruder lief - Kapitel 29: Die Fährtenleserin - Kapitel 30: Der Brief, der alles zusammenfügte - Kapitel 31: Der Junge, der durch die Wand sah - Kapitel 32: Der Countdown zur Hochzeit - Kapitel 33: Der Restaurator - Kapitel 34: Zweihundert Bücher später - Kapitel 35: Der Ballonfahrer - Kapitel 36: Der Großmeister, der die Züge vergaß - Kapitel 37: Der Hund, der zweimal rettete - Kapitel 38: Die Auszeichnung, die ich nicht erwartet hatte - Kapitel 39: Der Falkner - Kapitel 40: Der Hang, der sich bewegte - Kapitel 41: Der Mann ohne Seil - Kapitel 42: Die Nachricht, die niemand abschicken sollte - Kapitel 43: Der Moment, in dem ich beinahe selbst zum Patienten wurde - Kapitel 44: Der Tätowierer - Kapitel 45: Der Zeuge, der nichts gesehen haben wollte - Kapitel 46: Ein gewöhnlicher Tag in zwei Leben - Kapitel 47: Der Bergführer, der seine Gruppe nicht verlassen wollte - Kapitel 48: Der stille Spender - Kapitel 49: Der Stollen - Kapitel 50: Fünfzig Karten später - Kapitel 51: Die Stimme, die tausend Gesichter hatte - Kapitel 52: Die Seilrolle, die versagte - Kapitel 53: Das Erbe, das niemand kannte - Kapitel 54: Wie “Wissen ist Macht” entstand - Kapitel 55: Der Läufer, der nicht aufgeben wollte - Kapitel 56: Der Geigenbauer - Kapitel 57: Die Fähre - Kapitel 58: Der erste Brief, der mich weinen ließ - Kapitel 59: Die Druckwelle - Kapitel 60: Der Chocolatier - Kapitel 61: Der Tandemflug - Kapitel 62: Wie aus einem Spaziergang eine Krimireihe wurde - Kapitel 63: Der Glasmaler - Kapitel 64: Der Alarm, der zu spät kam - Kapitel 65: Der Zufall, der keiner war - Kapitel 66: Der rostige Haken - Kapitel 67: Was ich jungen Kollegen mitgebe - Kapitel 68: Der Trüffelsucher - Kapitel 69: Die Zahnradbahn - Kapitel 70: Die Buchmesse - Kapitel 71: Der Eiskletterer - Kapitel 72: Die Frau ohne Vergangenheit - Kapitel 73: Der Blick nach vorn - Kapitel 74: Der Imker, der zweimal stach - Kapitel 75: Der Einhandsegler - Kapitel 76: Die Nachricht, die niemand entschlüsseln konnte - Kapitel 77: Wie die Klinik am Wörthersee entstand - Kapitel 78: Der Glöckner - Kapitel 79: Der Waldbrand - Kapitel 80: Der Schattenspieler - Kapitel 81: Der Höhlentaucher - Kapitel 82: Der Abend im Zelt - Kapitel 83: Der Uhrmacher - Kapitel 84: Der Steinschlag - Kapitel 85: Die Bühne, die ich mir selbst nicht zugetraut hätte - Kapitel 86: Der Buchbinder - Kapitel 87: Die Schlittenhundeführerin - Kapitel 88: Der Zug, der eine ganze Reihe ins Rollen brachte - Kapitel 89: Der Parfümeur - Kapitel 90: Neunzig Karten - Kapitel 91: Die Karte für meine Tochter - Kapitel 92: Der Kasten ist noch nicht leer - Nachwort

Weiterlesen im Journal

Notfälle und Sekunden, die zählen·3 min Lektüre

Die Nacht, in der die Beine schwiegen

Karteikarte Nr. 001 — Datum unleserlich, vermutlich früher Herbst. Kürzel: M.K., 34 J. Stichwort: HWS-Stenose, Querschnittssymptomatik, Notfall-OP 2:40 Uhr. Notiz am Rand, mit Kugelschreiber nachgezogen: "Der Fall, mit dem alles anfing."

Notfälle und Sekunden, die zählen·3 min Lektüre

Der Vater, der beim eigenen Geburtstag kollabierte

Karteikarte Nr. 004 — Datum: Frühsommer. Kürzel: T.B., 41 J. Stichwort: Spinales Epiduralhämatom, akute Querschnittssymptomatik, OP innerhalb von drei Stunden. Notiz am Rand: "Die Zeit war der eigentliche Gegner, nicht die Krankheit."

Notfälle und Sekunden, die zählen·3 min Lektüre

Der Anruf um 3 Uhr 12

Karteikarte Nr. 007 — Datum: Winter, mehrere Jahre nach meiner eigenen Facharztzeit. Kürzel: Dr. F., Assistenzärztin, Telefonat 3:12 Uhr. Stichwort: Ferndiagnose per Telefon, Entscheidung gegen die eigene Unsicherheit. Notiz am Rand: "Manchmal muss man dem jungen Kollegen mehr Mut leihen als Wissen."