Buchcover: Das Archiv der Wunder – 77 Fälle, die kein Lehrbuch kennt von Art Adoro
ART ADORO
Das Archiv der Wunder – 77 Fälle, die kein Lehrbuch kennt
Serie
Die 77er
Band
Band 31
Erschienen
2026-09-19
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WISSEN IST MACHT

Das Archiv der Wunder – 77 Fälle, die kein Lehrbuch kennt

Das kann doch nicht wahr sein! 77 unglaubliche Fälle aus der Medizin

Ein Neurochirurg, ein Kaminfeuer, ein Karteikasten voller Leben — die neue Memoiren-Roman-Reihe von Art Adoro Kurz nach neun setzt sich Prof. Dr. Udo Schlot, wie an den meisten Abenden dieser letzten Lebensphase, in sein Arbeitszimmer am Wörthersee. Ein Glas Rotwein, ein Kaminfeuer, im Nebenzimmer das Klavier seiner Frau. Dann öffnet er die unterste Schreibtischschublade — und zieht eine Karte aus einem grauen, jahrzehntealten Karteikasten. "Das Archiv der Wunder" ist ein hybrides Buch: real-fiktive Memoiren und Roman zugleich. Zwischen den siebenundsiebzig Fallgeschichten, die Schlots eigentlichen Schatz bilden, entfaltet sich, Abend für Abend, sein eigenes, ungewöhnliches Leben: der Bankkaufmann, der mit siebzehn Geldscheine zählt und von einem Patienten hört, "dem ein Chirurg mit seinen Händen das Leben zurückgab". Der zweite Bildungsweg zum Abitur. Vier Jahre Wartezeit auf den Medizin-Studienplatz, in denen er nebenbei eine Werbeagentur und einen Verlag aufbaut. Das Medizinstudium in Münster. Fünf verlorene Jahre in der Pharmaindustrie — und schließlich, mit zweiundvierzig, der Neuanfang als Assistenzarzt der Neurochirurgie in Herdecke. Und dazwischen, Karte für Karte: die Fälle, die kein Lehrbuch kennt. • Ein Landwirt, der rückwärts in seine eigene dreizinkige Heugabel fällt — gerettet in einer fünfstündigen Operation mit internationalen Kollegen, die zufällig wegen eines Kongresses in der Stadt sind • Eine 91-jährige Patientin, die drei Kollegen zuvor aus Altersgründen abgelehnt hatten • Ein Ehemann, der seiner Frau vor einer hochriskanten Operation seinen Ehering anvertraut — als stilles Versprechen der Rückkehr • Ein Therapiehund, der einen jungen Querschnittsgelähmten aus tiefster Mutlosigkeit zurückholt • Die Nacht, in der ein zweiundvierzigjähriger Quereinsteiger sich entschied, noch einmal ganz von vorne zu beginnen Zwischen den Karten: ein ganzes Leben Jede Fallgeschichte folgt einem eigenen Rhythmus: Der Fall, die Wendung, die Rettung, der Weg zurück, die Nachwirkung. Doch zwischen den Karten liegt die eigentliche Erzählklammer — das Kaminfeuer, das nachgelegt wird, die Schallplatte, die wechselt, das Glas, das sich neu füllt, und dazwischen, unaufgefordert, die Erinnerung: Münster und die Medizinerbälle, Herdecke und die anthroposophische Prägung des Hauses, Heidelberg und das Schloss im Nebel, Bulgarien, wo Schlot als Gastprofessor lehrte, und immer wieder die Frage, die ihn sein ganzes Berufsleben begleitete: Wo, in diesem Körper, wohnt eigentlich der Mensch? Die einzelnen Fallgeschichten sind teilweise verfremdet und anonymisiert, um die Persönlichkeitsrechte der beschriebenen Menschen zu schützen — verstanden als das, was sie hätten geschehen können, in genau jener Medizin, die Schlot seit über drei Jahrzehnten kennt. Auch die biografischen Kapitel folgen dieser Logik: ein Leben, das sich liest wie ein Roman, weil es an den entscheidenden Stellen genau so gewesen sein könnte. Für Leser, die "Die Klinik am Wörthersee" oder Schlots Sachbuchreihe "Wissen ist Macht" kennen, ist dieses neue Format eine besondere Entdeckung: dieselbe menschliche Handschrift, jetzt erstmals als echter Roman. Band 1 der neuen Reihe "Das Archiv der Wunder" — der Kasten, das macht das Buch selbst am Ende klar, ist noch lange nicht leer.

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